Empirische Erfahrungen verdeutlichen, dass sich die Wirksamkeit lesefördernder Maßnahmen erhöht, wenn Schülerinnen und Schüler die Erfahrung machen können, dass das Lesen nicht nur von Schwierigkeiten, sondern auch von Gratifikationen begleitet wird und es in der jeweiligen Lerngruppe diskutiert werden kann.
Protagonisten reisen mit und ohne Ziel, verschwinden, kommen an und suchen nach Antworten auf die großen Fragen. Im Buch treffen Leserinnen und Leser auf Figuren, beide suchen nach Antworten und dem eigenen Platz im Leben.
Die Handlungen fordern Stellungnahmen heraus, indem Jugendliche ihre Gedanken und Gefühle in Bildern, Worten und Szenen umsetzen. Auf diese Weise werden sie angeregt, Bezüge zu ihrer eigenen Lebenswelt herzustellen und empathisches Verhalten zu erproben.
Die Referentin Manuela Hantschel arbeitet mit aktuellen Titeln aus der Jugendliteratur, insbesondere mit Titeln in einfacher Sprache. Mit abwechslungsreichen und lebendigen Methoden werden Zugänge zu einem literarischen Text, zu einer Figur oder zu einem speziellen Thema vermittelt, um Leseverständnis und Lesebereitschaft zu verbessern.